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Akademie win TRIZ Bayer & Uhrner

Webinar
Webinar: winTRIZ Starter-Modul 3 - Knackpunkt-Analyse

winTRIZ Starter-Modul 3 - Knackpunkt-Analyse

In Management > Prozess

Dieses Webinar wurde 1 mal bewertet

Modul 3: Knackpunkt-Analyse (KPA)

Um die KPA anwenden zu können, muss das Problem als:
o Negativer Effekt
o Unzureichende Funktion
o Schlecht kontrollierte Funktion
formuliert werden:
Für das so formulierte Problem werden dann alle Ursachen, Bedingungen,
Konflikte und Widersprüche sowie deren Beziehungen untereinander
ermittelt und dargestellt.
Bei jeder der angegebenen Ursachen muss geprüft werden, ob sie allein
ausreicht, um den entsprechenden schädlichen Effekt zu verursachen,
oder, ob es noch weitere Ursachen gibt, s. a. Und/Oder-Verknüpfungen.
Dadurch, dass alle Gesichtspunkte des betrachteten Problems sichtbar
werden, vor allem die wirkliche Ursache (der Knackpunkt), wird eine innovative
Auflösung des Problems möglich.
Das kann dadurch geschehen, dass wir die negativen Ursachen auf der am
tiefsten gelegenen Ebene ( Knackpunkt) beseitigen, sofern wir dies
können und dürfen.

Modul 4: Das Ursache-Wirkungsdiagramm (UWD+)

Darstellung des technischen Systems mit seinen Einzelfunktionen und deren Wechselwirkungen untereinander. Ermöglicht die Darstellung auch sehr komplexer Zusammenhänge. Dabei wird ver-sucht das Gesamtproblem durch Lösen von Einzelproblemen zu lösen. Hierbei kann wiederum auf andere TRIZ-Tools zurückgegriffen werden.
Besondere Vorteile:
o Oft versteht man sein Problem erst richtig, wenn man ein UWD angefertigt hat.
o Lässt auch „unsichtbare“ Konflikte und Widersprüche erkennen.
o Durch Identifikation des eigentlichen Konflikts oder Widerspruchs kann das wahre Problem er-kannt und gelöst werden.
o Zwingt uns in Funktionen zu denken und schafft so eine völlig neue Sicht unseres Systems.
o Bringt jeden Teilnehmer auf denselben Wissens-Level.

Modul 5: Das Objekmodell

Im Gegensatz zum UWD+ wird beim Objektmodell das technische System nicht mit seinen Einzel-funktionen, sondern mit seinen physischen Komponenten und deren Wechselwirkungen dargestellt.
o Auch das Objektmodell ist ein guter Einstieg, damit wir unser System wirklich verstehen.
o Das Objektmodell lässt uns Problemstellen im System erkennen, wie negative, fehlende, unzu-reichende oder exzessive Interaktionen.
o Interaktionen unseres Systems mit dem Supersystem können ebenfalls dargestellt werden.
o Hilft zusammen mit dem Trimming ein einfacheres (kostengünstigeres) System mit gleicher Per-formance zu entwickeln.

Modul 6: Das Trimming

Wird im Anschluss an das Objektmodell durchgeführt. Das Ziel ist ein System mit erhöhter Idealität, z. Bsp. durch weniger Komponenten, aber mindestens gleicher Funktion wie das Vorgängersystem.
Dabei stellen wir uns Fragen wie:
o Kann die Funktion auch mit weniger Komponenten (Ressourcen) erfüllt werden?
o Kann die Funktion des Systems kostengünstiger erfüllt werden?
o Kann die Funktion mit weniger schädlichen Nebenwirkungen erfüllt werden?

Modul 7: Idealität, Ideales Endresultat, Ressourcen

Idealität

Mit TRIZ suchen wir nicht nach möglichst vielen Lösungsvarianten, wie z. Bsp. beim Brainstorming, sondern nach der einen möglichst idealen Lösung.
o Die Genialität eines Systems liegt in seiner Einfachheit
o Die billigste und sicherste Komponente eines Systems ist die, die ich gar nicht zur Funktionser-füllung brauche
o Der beste Weg zur Erhöhung der Idealität eines Systems ist die Nutzung vorhandener Ressourcen

Ideales Endresultat (IER)

Das ideale Endresultat hilft sowohl bei der Zielbeschreibung als auch bei der Bewertung von Lö-sungsvarianten. Es beschreibt die Fiktion vom Idealzustand eines Systems. Es spielt keine Rolle, ob wir wissen, wie wir das IER jemals erreichen können.
o Das ideale Endresultat dient uns als Leuchtturm, der uns unsere Entwicklungsrichtung zeigt
o Das IER bietet höchsten Nutzen, benötigt aber keinen oder nur einen minimalen Aufwand, verur-sacht keine Kosten oder Schäden und alles geht von selbst.
o Das IER ist überall verfügbar und absolut zuverlässig.

Ressourcen

Eine Ressource ist ein Mittel, um eine Funktion zu erfüllen. Ein effizientes System zeichnet sich durch geschickte Nutzung von Ressourcen aus.
Entwicklung der 4 Eigenschaften von Ressourcen:
o Wert: Teuer  billig  kostenlos
o Qualität: Schädlich  neutral  nützlich
o Quantität: Nicht ausreichend  ausreichend  beliebig
o Status: Noch zu entwickeln  unsicher  bereit
o Die ideale Ressource ist also kostenlos, nützlich, beliebig vorhanden und steht sofort bereit.

Die in den obigen Modulen behandelten TRIZ-Tools können zwar für sich allein angewandt werden, ihre volle Wirksamkeit entfalten sie aber in der kombinierten Anwendung. Dies gilt auch für die Tools, die Sie im folgenden Webinar für Fortgeschrittene erlernen können.

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