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Akademie von Johannes Klinkmüller

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Webinar
Webinar: Muttersöhne, Vatertöchter. - Über programmierte Lebenskrisen.

Muttersöhne, Vatertöchter. - Über programmierte Lebenskrisen.

In Persönlichkeit > Selbstmanagement

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Eine Bemerkung vorab: Altes Brauchtum wird oft belächelt. Aber den Vater um die Hand der Tochter zu bitten, hat einen tieferen Sinn, als die meisten ahnen. In seinem Bewusstsein muss der Zukünftige darauf bestehen, die Hand der Tochter zu bekommen. ER hält sie in Zukunft; der Vater hat hier nichts mehr verloren! Er hat sie loszulassen!

Oft lassen Vater bzw. Mutter uns nicht freiwillig los. Nur: Erwachsen werden wir nur, wenn das geschieht. Was aber macht den Erwachsenen aus? Diese Frage klären wir zunächst (ein Macho z.B. ist sehr oft kein wirklicher Mann, kein wirklicher Erwachsener!).

Wir leben in einer Zeit, in der Kindern, die erwachsen werden wollen, oft eine Initiation - also Hilfe und Ritus zum Erwachsenwerden - fehlt, wie sie früher üblich war; einer der Hilfeschreie von Jugendlichen ist das sogenannte Komasaufen.
Vielleicht hat eine wirkliche Initiation auch uns gefehlt?
Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass Vater oder Mutter, wenn wir uns nicht gelöst bzw. sie uns nicht freigegeben haben, auch über ihren Tod hinaus ständig in unser Leben eingreifen können. Ohne dass wir es merken, halten wir ihre Gedanken für unsere eigenen.
Auch muss sich in unserer Kindheit der innere Mann oder die innere Frau gebildet haben. Oft allerdings waren Vater oder Mutter kein wirkliches Vorbild. Leider übernehmen Kinder nicht selten elterliche Strukturen des Unglücklichseins. Die Königstochter im "Froschkönig" ist z.B. diesbezüglich sehr gefährdet, ist doch ihr Vater sehr übergriffig.

Märchen vermitteln, warum ein Junge den Schlüssel für den Käfig des wilden Mannes unter dem Kopfkissen der Mutter stibitzen muss - sie zu fragen könnte sehr kontraproduktiv sein! Ohne den wilden Mann - wer oder was ist das überhaupt? - wird ein Junge nicht Mann.
Mädchen allerdings, die den Schlüssel zur wilden Frau einsetzen wollen, werden ermahnt, sich anständig zu benehmen und nicht neugierig zu sein. So laufen sie Gefahr, Papas Gefalls-Tochter zu werden; für ihre Entwicklung ist es genauso wenig hilfreich, wenn sie stattdesssen eine Trotz-Tochter werden; ihre Urinstinkte werden sie so nicht finden.

Märchen helfen. Indem wir mit ihrer Hilfe uns Dinge bewusst machen, können wir Nacharbeit leisten. Manchesmal mag gerade darin ein besonderer Lebenssinn für uns liegen.

Märchen heilen. Sie bringen die Grundmuster, die Archetypen unserer Seele, zum Klingen. Diese Töne heilen; manche hören wir vielleicht zum ersten Mal.

Wer möchte, lese vor allem das Märchen „Eisenhans“ vorab, gegebenenfalls auch „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ und das Blaubart-Märchen. Ich vermittle im Webinar natürlich auch deren Inhalte; sicherlich kommen nicht alle dazu, sie zu lesen. Nach der Anmeldung stehen sie jedenfalls als Downloade zur Verfügung, auch aufschlussreiche Informationen zum ungeliebten inneren Kind und zum lieblosen inneren Erwachsenen.
PS: Der Preis bezieht sich natürlich auf alle drei Termine.

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