Wem gehören die Ressourcen im östlichen Mittelmeer? - Ein völkerrechtlicher Blick auf die griechisch-türkischen Streitigkeiten

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Landesverband der VHS in SH e.V.

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Prof. Dr. Nele Matz-Lück

Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Völkerrecht, insbesondere Seerecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Beschreibung

Ein EU-Mitgliedstaat bittet andere Unionsmitglieder um – notfalls militärischen – Beistand gegenüber einem NATO-Partner. Forschungsschiffe laufen mit militärischer Begleitung aus, um im Mittelmeer Messungen zur Erforschung von Ressourcen vorzunehmen. Diese beiden Beispiele zeugen bereits davon, wie konfliktbeladen die Situation im östlichen Mittelmeer ist. Dass mit Zypern ein weiterer Akteur Ansprüche in der Region erhebt, macht die Lage nicht einfacher. Auch steckt sehr viel mehr hinter der griechisch-türkischen Auseinandersetzung als nur die Frage, wer Ansprüche auf Öl- und Gasvorkommen unter dem Meeresboden erheben darf. Aber wer hat Recht? Der Vortrag erläutert die Hintergründe und die seerechtlichen Grundlagen des Streits zwischen der Türkei und Griechenland. Ferner werden die Schwierigkeiten verschiedener rechtlicher Lösungsansätze in einem Konflikt verdeutlicht, der sich einer eindeutigen und abschließenden rechtlichen Bewertung zu Gunsten einer der Konfliktparteien entzieht.

(In Kooperation mit der Deutsch-Griechischen Gesellschaft)

Eine Kooperation der Universitätsgesellschaft mit den Volkshochschulen SHs. Vollständiges Programm unter vhstohuus.de

Prof. Dr. Nele Matz-Lück, LL.M. ist Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Völkerrecht, insbesondere Seerecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und seit dem Jahre 2011 Ko-Direktorin des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der CAU. Seit Oktober 2020 ist sie Vizepräsidentin für Internationales, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Gleichstellung und Diversität der CAU. Im Jahr 2018 wurde sie zum Mitglied des Landeverfassungsgerichts Schleswig-Holsteins gewählt. Im Zentrum ihrer Forschungs- und Publikationstätigkeit stehen das internationale Seerecht und das Umweltvölkerrecht. 

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