Kapitalismus digital. Keine Arbeit 4.0?

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Anette Hager

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Beschreibung

Die Digitalisierung verändert die Welt fundamental. In der Arbeit geben künftig nicht mehr Maschinen und Fließbänder den Takt an sondern Computer und Monitore. Der Wandel der Ökonomie zum digitalen Kapitalismus ist dabei mit großen Erwartungen und Versprechen verknüpft: neues wirtschaftliches Wachstum durch Innovation und Effizienz, anderes Arbeiten, insgesamt ein anderes Leben. Die Frage ist allerdings, ob zum Besseren? Kritisch gefragt: Bedeutet die viel beschworene Digitalisierung wirklich etwas historisch Neues oder geht es nur um alten Wein in neuen Schläuchen? Feststeht, dass die Digitalisierung nicht nur Auswirkungen auf die ökonomische Verwertung von Arbeit und Kapital hat, sondern auf alle Bereiche des ökonomischen, gesellschaftlichen und privaten Lebens. Wird es also gelingen, die Möglichkeiten, die mit technologischen Innovationen stets einhergehen, auch zum Wohle der Beschäftigten zu nutzen? Oder erfolgt dieser Strukturwandel ausschließlich unter den Bedingungen dessen, was technologisch machbar ist. So kann die Digitalisierung zur Befreiung von körperlich anstrengender oder monotoner Tätigkeit führen. Sie kann für den Gewinn und die freie Verfügbarkeit von Zeit sorgen. Sie kann aber auch immer mehr prekäre Arbeitswelten hervorbringen. Was tun? Fragen an den renommierten Soziologen Oliver Nachtwey.