Israelische und jüdische Identität(en)

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Nikolaos Georgakis

Beschreibung

Seit 73 Jahren existiert der Staat Israel. Hat sich inzwischen eine besondere israelische Identität herausgebildet? Geprägt durch die Erfahrung der Kriege und die Kultur des Neuhebräischen? Unterschiedet sich diese Identität heute von einer europäischen jüdischen? Während 1939 die jiddischsprachigen osteuropäischen Juden die Mehrheit ausgemacht hatten, gibt es diese nichtmehr.

Nach Israel sind viele Juden aus Nordafrika und dem Nahen Osten zugewandert. Sie sprachen Arabisch, berberisch oder Kurdisch. Politisch setzen sie sich nach 1977 unter der Likkud-Partei mit Menachem Begin durch.

Die mit 1.4 Millionen Menschen heute kleine europäische jüdische Diaspora sieht ein sich immer mehr veränderndes Israel. Jiddisch ist heute kein gemeinsames Band mehr. Kann man von einer wachsenden Entfremdung sprechen? Und dich: Aus Frankreich fanden einige tausend Juden ihren Weg nach Israel nach einer längeren Zeit von physischen Übergriffen durch ihre muslimischen aus dem Maghreb stammenden Nachbarn. In Tel Aviv spricht man heute viel Französisch …

Junge Israelis ziehen gleichzeitig nach Berlin: Warum? Was suchen sie dort? Ist dies was Definitives oder eine Modeerscheinung? Israelis interessieren sich selten für jüdische Gemeinden in Europa, vor allem wenn sie nicht religiös sind. Ist eine israelische Diaspora entstanden? Kann sich diese über Generationen halten?

Richard C. Schneider ist in beiden Identitäten zuhause und somit bestens geeignet zu diesem komplexen Thema Stellung zu beziehen.

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