Das gute Leben im gemischten Quartier – visionär und machbar!

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Moderatoren

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Yola Thormann

Geschäftsführerin hdak

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Almut Skriver

Vorstandsmitglied im hdak

Beschreibung

Urbanität und eine bunte Vielfalt des umgebenden Quartiers werden heute in Immobilien-Verkaufsprospekten als preissteigernde Werte angepriesen. Leider tragen die Anlagen selbst meist nichts zu diesen Qualitäten bei. Im Gegenteil: oft werden bestehende kleingewerbliche, soziale und kulturelle Nutzungen durch sie verdrängt.

Wie kann man, besonders in neuen Stadtentwicklungsgebieten, diese Qualitäten neu erzeugen? Der Berliner Projektentwickler Thomas Bestgen hat langjährige Erfahrung in der nachhaltigen Quartiersentwicklung und Realisierung von gemischten Stadtbausteinen. Das Stadtquartier Friesenstraße in Berlin sorgte für den Weiterbestand einer Veranstaltungshalle, das Quartier Wir in Berlin-Weißensee wurde für den gemeinschaftlichen Planungsprozess, die Integration unterschiedlicher sozialer Gemeinschaften und eine positive Ökobilanz durch Holzbau mit dem Bundespreis Umwelt & Bauen ausgezeichnet.

Eine Projektentwicklung, für die Maximierung der Qualität und Vielfalt der Nutzungen und Akteure im Vordergrund steht, ist ein Modell, das auch für Köln beispielgebend sein könnte.

Thomas Bestgen berichtet hierzu von seinen aktuellen Projekten:

In Berlin-Lichtenrade entwickelt die UTB ab 2021 rund 180 Wohnungen um das Herzstück der 2020 fertig gestellten denkmalgeschützten Alten Mälzerei, die den Menschen im Kiez mit ihren öffentlichen Einrichtungen als kulturell-sozialer Begegnungsort dient.

In Berlin Kreuzberg wird mit dem WoHo, einem 98m hohen Wohnhochhaus, Deutschlands höchstes Holzhybridgebäude als vertikales Stadtquartier geplant. Mit verschiedenen Projektträgern, u.a. Baugemeinschaften und Genossenschaften, soll ein Lebensraum mit unterschiedlichen Wohnungstypologien und Nutzungen entstehen.

Thomas Bestgen gründete1996 die UTB Projektmanagement GmbH mit inzwischen 45 Mitarbeitern und 30 realisierten und mehrfach ausgezeichneten Projekten in Berlin, Halle, Weimar, Dresden und Greifswald. Die UTB versteht sich mit ihrem ganzheitlichen Blick als Impulsgeber für eine nachhaltige Stadt- und Quartiers¬entwicklung. Die bunte Mischung von Menschen und Möglichkeiten wird als Voraussetzung einer guten Nachbarschaft gesehen, die synergetisch wirkt und einen Mehrwert fürs Quartier generiert.

Moderation: Almut Skriver, Vorstandsmitglied im hdak

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