Das Denken in Trotz und Zorn. Zu einer Philosophie der Unterbrechungen

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Dr. Günter Hinken

Veranstalter

Beschreibung

Gemeinhin wird die Neugier als Beweggrund für das Philosophieren angenommen. Der Mensch möchte wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält oder auch einfacher: Was kann ich über die Dinge wissen? Dass Philosophie keine Antworten gibt, sondern die Fragen eher differenziert, Begriffe sucht, logische Schlüsse hinterfragt und die Dinge komplizierter macht als sie zunächst erscheinen, wird als typisch angenommen.

Vielleicht ist es jedoch ganz anders: Philosophie beginnt dort, wo den Menschen etwas anfällt, wo er sich aufregt und in Zorn gerät, weil das Gewohnte oder Erwartete nicht eintritt. Oder weil sich etwas ereignet, was nicht passt, wo der Alltag unterbrochen wird. Oder einfach nur, weil sich ein Mitmensch dämlich, unmoralisch oder unmenschlich verhält und den Denkenden in Zorn darüber versetzt, wo sich der Denkende trotzig gegen das "Normale" wendet. 

Weitere Informationen: https://vhs.link/B8Ghwx