11. Workshop Solarthermische Systeme "Kohleausstieg NRW: Beiträge solarthermischer Kraftwerkstechnologien zum Strukturwandel in NRW" (Dirk Bergmann)

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Beschreibung

Der 11. Workshop des Arbeitskreises Solarthermische Systeme findet dieses Jahr auf Grund der Corona-Krise zum erstenmal als Online-Workshop statt. Er beschäftigt sich mit der Fragestellung, welchen Beitrag Technologien aus solarthermischen Kraftwerken in Nordrhein-Westfalen für den notwendigen Strukturwandel leisten können. Solare Kraftwerke sind in der Lage, über die Nutzung von Hochtemperaturspeichern kostengünstig Energie nach Bedarf bereitzustellen. In Deutschland lohnt sich der Betrieb solcher Kraftwerke aktuell nicht, da hier zu wenig solare Direktstrahlung vorhanden ist, um die Anlagen wirtschaftlich betreiben zu können. Die thermische Speichertechnologie kann jedoch genutzt werden, um die Energiebereitstellung zu flexibilisieren. Wird erneuerbarer Strom zu Überschusszeiten als thermische Energie eingespeichert, dann kann diese bei Bedarf wieder zur Stromerzeugung genutzt werden. Werden die Hochtemperaturwärmespeicher mit Sonnen- und Windstrom aufgeladen, ist die Stromerzeugung nicht nur CO2-emissionsfrei, sondern auch zeitlich regelbar. Darüber hinaus steht beim DLR Standort Jülich mit dem Solarturm Jülich ein große Versuchsanlage zur Verfügung, um diese Technologien für unterschiedliche Einsatzzwecke weiterzuentwickeln und zu testen.